Oö. Landes-Feuerwehrverband
  • Siegerehrung

    beim Abschnittsbwerb in Münsteuer

  • Erste Atemschutz-Grundausbildung

    auf Bezirksebene bei der Praxisausbildung in Traxlham

  • Branddienstübung

    riBrand eines Landwirtschaftlichen Objektes - so die Übungsannahme

Aktuelle Einsätze in ri

45 Trupps stellten sich bei der Atemschutz-Leistungsprüfung einem Härtetest: „Königsdisziplin wenn es um lebensrettende Sekunden geht“

Temperaturen jenseits der 100 Grad, nahezu keine Sicht und engster Raum – das sind die Bedingungen mit denen die Atemschutzträger in der Feuerwehr täglich konfrontiert sind. Ein Knochenjob wenn es bei Bränden um lebensrettende Sekunden geht. Eine fundierte Ausbildung ist deshalb das A und O. Aus diesem Grund fand kürzlich die Atemschutz-Leistungsprüfung des Bezirks-Feuerwehrkommandos Ried im Innkreis statt, wo sich 45 Trupps in zwei Tagen einem Härtetest unterzogen und 116 Abzeichen in den Stufen Bronze, Silber und Gold erreichten.

„Der Atemschutz ist die Königsdisziplin im Feuerwehrdienst wo man einerseits körperlich, aber auch geistig enorm gefordert wird“, betont der zuständige Hauptamtswalter für den Atemschutz Martin Danninger. Neben den regelmäßigen Übungen in den Feuerwehren findet einmal jährlich die Atemschutz-Leistungsprüfung statt. Hier stellt sich ein Trupp aus jeweils drei Feuerwehrmännern und frauen in Theorie und Praxis in drei verschiedenen Stufen einer Überprüfung.

Stolze Bilanz: 50 Abzeichen in Bronze, 45 Silber und 21 Gold

Mit Elisabeth Kumpfmüller von der Feuerwehr Breinigsham stellte sich auch eine Feuerwehrfrau mit Bravour der Leistungsprüfung in Bronze. In Silber konnte sich Landes-Feuerwehrarzt Dr. Clemens Novak von der Feuerwehr St. Martin im Innkreis selbst hautnah einen Überblick über die körperlich fordernde Atemschutz-Leistungsprüfung verschaffen. „Ich bin stolz auf jedes Einzelne erreichte Leistungsabzeichen. Im Besonderen aber auf die 21 Abzeichen in Gold“, so Danninger und fügt hinzu „Mehr als 20 Minuten in einer Sauna bei voller Montur noch dazu mit körperlichen Anstrengungen trifft ungefähr die Belastungen die ein Atemschutzträger hierbei dabei erbringen muss. Aber das Gefühl, einem Menschen durch seinen Einsatz das Leben gerettet zu haben, ist unbeschreiblich.“

Gedenkminute

Die Leistungsprüfung fand im Gedanken an den im Dezember 2018 verstorbenen Oberamtswalter Ernst Fußeis statt, welcher den Atemschutz – im besonderen die praxisnahe Ausbildung – im Bezirk wesentlich mitprägte und bis zum Schluss als Bewerter und Ausbilder tätig war.

Impressionen der Atemschutz-Leistungsprüfung


Bericht: Bernhard Bruckbauer
Fotos: Gottfried Zechmeister