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Know-how im Katastrophenschutz: Drei neue Sandsackfüllmaschinen sorgen künftig für mehr Sicherheit bei Hochwasser- und Unwettereinsätzen

Wetterkapriolen haben die Feuerwehren im Bezirk Ried im Innkreis die letzten Jahre mehrfach nach intensiven Starkregenfällen gefordert. Aber auch großflächige Hochwassereinsätze standen auf der Tagesordnung. Eine effiziente und vor allem zielgerichtete Abhilfe schaffen hier Sandsäcke, um damit beispielsweise Wohnhäuser, aber auch Straßen zu barrikadieren und vor dem Wassereintritt zu schützen. Ein Knackpunkt dabei: die rasche Verfügbarkeit. Dank der großartigen Unterstützung von drei Großsponsoren gelang es auf Initiative des Bezirks-Feuerwehrkommandos Ried, drei Sandsackfüllmaschinen im Gesamtwert von 36.000 Euro anzuschaffen, welche Mitte März 2022 feierlich am Gelände der Brauerei Ried übergeben und in den Dienst gestellt wurden.

Ergänzend zu den vorhandenen Sandsackreserven, welche in der Vergangenheit sukzessive mit einer Kapazität von rund 5.000 Stück in den Feuerwehren bzw. Gemeinden im Bezirk Ried aufgebaut wurden – und als erste Welle zum Einsatz kommen – können mit den drei neuen Sandsackfüllmaschinen künftig 9.000 Sandsäcke pro Stunde befüllt werden. 

Drei Großsponsoren, drei Stützpunktfeuerwehren, drei Gemeinden

Bezirks-Feuerwehrkommandant Jürgen Hell: „Drei Sandsackfüllmaschinen, drei Bezirks-Stützpunktfeuerwehren, drei Gemeinden, drei Bürgermeister“ – so das Konzept. Dahinter verbergen sich die Freiwilligen Feuerwehren Traxlham, Neuhofen im Innkreis sowie Breitenried, welche künftig diese Aufgabe zusätzlich wahrnehmen. „Es wird dazu im Moment ein eigener Feuerlösch- und Katastrophenzug aufgestellt, welcher dann binnen Knopfdruck im Bezirk und darüber hinaus auch landesweit alarmiert werden kann“, so Hell und fügt hinzu: „Möglich wird dieses Sicherheits-Projekt erst durch die großartige Unterstützung der drei Großsponsoren, welche je eine Maschine mit im Wert von mehr als 12.000 Euro finanzierten. Ein ganz besonderer Dank dazu an Mammut Maschinenbau aus Gurten, welcher die drei Sandsackfüllmaschinen produzierte, den Unternehmen Wiesingerbau und Wiesingerbaumarkt in Tumeltsham mit dem Rohstoffwerk Innviertel sowie dem langjährigen Partner des Bezirks-Feuerwehrkommandos, der Brauerei Ried.“

Meilenstein im Katastrophenschutz im Bezirk

„Die neuen Sandsackfüllmaschinen sind ein Meilenstein in der Sicherheitsarchitektur des Katastrophenschutzes im Bezirk Ried. Im Namen der Bezirkshauptmannschaft sowie aller 36 Gemeinden des Bezirkes ein herzliches Dankeschön für die Umsetzung und Finanzierung dieses wichtige Projektes“, betont Bezirkshauptfrau Yvonne Weidenholzer bei der feierlichen Übergabe.

Ein Dank gilt auch der Firma PCE aus St. Martin im Innkreis, welche die notwendigen Anschlusskabel kostenlos zur Verfügung stellte.

Bestmöglich gerüstet für künftige Unwetter

Um für die Sommermonate und die bevorstehende Unwettersituation bestmöglich gerüstet zu sein, steht in den kommenden Wochen die Reaktivierung der bereits vorhandenen Sandsackreserven in den Gemeinden am Plan. Weiters werden in den kommenden Monaten leere Sandsackreserven eingelagert, welche von den Gemeinden bereitgestellt werden.

Impressionen der feierlichen Übergabe