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Bezirk Ried im Innkreis zur Übersicht
Starke Strömung, anspruchsvolle Kurse und voller Einsatz: 36 Zillen aus dem Bezirk Ried stellen sich beim 64. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb in Ottensheim der sportlichen und technischen Herausforderung – in Doppel- und Einerbesatzung.
Der 64. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb am 19. und 20. Juni 2026 in Ottensheim hatte alles zu bieten, was einen spektakulären Bewerb ausmacht. Bei beinahe tropischen Temperaturen wurde die Donau zur Bühne für packende Duelle, präzise Manöver und beeindruckende Leistungen im kühlen Nass.
Mitten im Geschehen: 36 Zillen aus dem Bezirk Ried im Innkreis. Die Feuerwehren Katzenberg, Kirchdorf, Reichersberg und Utzenaich schickten insgesamt 13 Zweierbesatzungen in Bronze, zehn Zweierbesatzungen in Silber und 13 Einerbesatzungen ins Rennen.
Die Donau machte es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles andere als leicht. Die Strömung verlangte Kraft, Ausdauer und vor allem höchste Präzision. Jeder Ruderschlag musste sitzen, jede Bewegung musste stimmen. Wer hier bestehen wollte, brauchte neben einer starken Kondition auch Nervenstärke und viel Erfahrung.
Besonders bei den Zweierbesatzungen war perfektes Zusammenspiel gefragt. Nur wenn beide im exakt richtigen Moment reagierten, ließ sich die Zille schnell und sauber durch den Kurs steuern. Die Einerbesatzungen wiederum mussten den gesamten Parcours alleine meistern – eine Aufgabe, die volle Konzentration und enorme körperliche Leistung erforderte.
Trotz der Abkühlung durch das Wasser wurde der Bewerb zur echten Hitzeschlacht. Die hohen Temperaturen, der anspruchsvolle Kurs und die starke Strömung machten jeden Lauf zu einer schweißtreibenden Herausforderung.
Für die Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Donau bot sich ein spannendes Bild: kraftvolle Starts, enge Manöver, packende Entscheidungen und Feuerwehrmitglieder, die bis zum letzten Meter alles gaben.
„Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier geleistet haben, verdient höchste Anerkennung. Bei großer Hitze und anspruchsvollen Bedingungen auf der Donau waren Kraft, Technik und volle Konzentration notwendig. Hinter jedem erfolgreichen Lauf stecken viele Trainingsstunden und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Dieses Training ist aber nicht nur für den Bewerb wichtig. Im Ernstfall kann der sichere Umgang mit der Zille entscheidend sein, um Menschen zu erreichen, Hilfe zu leisten und Leben zu retten. Genau deshalb ist diese Ausbildung so wertvoll.“