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Bezirk Ried im Innkreis zur Übersicht
Die Feuerwehrjugend im Bezirk Ried im Innkreis startet mit modernster Ausrüstung in die Zukunft. Der bisherige Jugendanhänger, der noch aus den 1970er-Jahren stammte, wurde nach jahrzehntelangem Dienst durch eine zeitgemäße, speziell auf die heutigen Bedürfnisse des Feuerwehrnachwuchses abgestimmte Lösung ersetzt. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bezirks-Feuerwehrkommando, ehrenamtlichen Kräften und der regionalen Wirtschaft.
Unter der Projektleitung von HBI d.F. Valentin Wimmer, Bezirks-Fachbeauftragter für die Feuerwehrjugend, investierte das Projektteam des Bezirkes Ried insgesamt mehr als 600 Stunden ehrenamtliche Arbeit in die Planung und Fertigung. Die Arbeitsstunden der beteiligten Partnerbetriebe sind in dieser beachtlichen Bilanz noch gar nicht eingerechnet.
Moderne Technik für den optimalen Transport
Rund 90 Prozent der im Anhänger untergebrachten Gerätschaften wurden komplett neu angefertigt. Hierbei brachten die Jugendbewerter des Bezirkes Ried ihre umfassende praktische Erfahrung aus den Jugendbewerben direkt in die Gestaltung ein. Ein Hauptaugenmerk lag auf einer spürbar leichteren Ausführung sowie einer übersichtlichen und platzsparenden Unterbringung der Materialien. Dadurch lässt sich die Ausrüstung nicht nur sicherer verstauen, sondern auch wesentlich einfacher zum jeweiligen Einsatzort transportieren.
Der neue Anhänger beherbergt unter anderem die komplette Ausstattung für drei Hindernislaufbahnen sowie eine Staffellaufbahn. Genutzt wird das neue Equipment künftig sowohl bei den offiziellen Leistungsbewerben der Feuerwehrjugend im Bezirk Ried als auch im Rahmen von Jugendausbildungen und weiteren Bezirksaktivitäten.
Über 600 ehrenamtliche Stunden zeigen, wie viel Engagement hinter diesem Projekt steckt. Uns war wichtig, die Ausrüstung leichter, übersichtlicher und einfacher zu transportieren. Besonders freut mich, dass so viele Beteiligte gemeinsam etwas für unsere Feuerwehrjugend geschaffen haben.
Der maßgeschneiderte Innenausbau des Anhängers wurde als gemeinsames Ausbildungsprojekt der regionalen Unternehmen Fill und Scheuch realisiert. Die Firmen betonten in einem gemeinsamen Statement den hohen Wert dieser Zusammenarbeit für die Ausbildung:
In den letzten Monaten ist im Zuge eines gemeinsamen Lehrlingsprojekts der Firmen Fill und Scheuch für das Bezirksfeuerwehrkommando Ried im Innkreis ein neuer Anhänger für die Jugendbewerbsgruppen entstanden. Das Projekt wurde gemeinsam von den Lehrlingen der Firmen Fill und Scheuch umgesetzt. Die Lehrlinge von Fill waren für die Umsetzung verantwortlich, die Blechfertigung wurde von den Lehrlingen der Firma Scheuch übernommen.
Die Lehrlinge von Fill konnten das Projekt dabei weitgehend selbstständig abwickeln und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln. Angefangen bei der Aufnahme der Kundenanforderungen der Feuerwehr über die Konstruktion und die Beschaffung der einzelnen Komponenten bis hin zur Fertigung, dem Zusammenbau, der Abnahme und der Umsetzung von Änderungswünschen wurde das Projekt von unseren Lehrlingen begleitet und umgesetzt.
Die für den Innenausbau benötigten Bleche wurden von den Lehrlingen der Firma Scheuch gefertigt. Dabei übernahmen sie den Zuschnitt, die entsprechende Formgebung und Anpassung. Anschließend wurden die gefertigten Blechteile von den Lehrlingen von Fill in den Anhänger eingebaut und zum fertigen Innenausbau zusammengefügt.
Ein gelungenes gemeinsames Projekt, bei dem die Lehrlinge beider Unternehmen ihr Können einbringen und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln konnten. Durch die Zusammenarbeit von zwei regionalen Unternehmen konnte zudem die wichtige Jugendarbeit der Feuerwehr unterstützt und ein praxisnahes Projekt erfolgreich umgesetzt werden.
Die Nachwuchsarbeit ist das Fundament für die Zukunft unserer Feuerwehren im gesamten Bezirk. Ein herzliches Dankeschön gilt all unseren ehrenamtlichen Kameraden für die unzähligen geleisteten Stunden sowie den Firmen Fill und Scheuch. Dass zwei so starke Partner aus der regionalen Wirtschaft Hand in Hand mit den Lehrlingen ein so praxisnahes Projekt für unsere Jugend auf die Beine stellen, unterstreicht den enormen Zusammenhalt in unserer Region.
Ein ganz besonderer Dank gilt zudem allen Sponsoren und Förderern, die dieses Projekt finanziell und materiell unterstützt haben. Ohne diese großzügige Unterstützung aus der Region wäre die Umsetzung eines so modernen Transportmittels für unseren Feuerwehrnachwuchs nicht möglich gewesen. Sie investieren damit direkt in die Sicherheit und die Zukunft unseres Bezirkes.